Dienstag, 11. Dezember 2012

In der Weihnachtsbackstube

Es ist vollbracht: der Weihnachtskeksebackmarathon für dieses Jahr ist abgeschlossen.


Das bedeutet, dass ein Wochenende voller Mehl, Zucker, Butter, Gewürze, Düfte und natürlich Weihnachtslieder hinter mir liegt...



In unserer Familie ist es Tradition, dass ein Adventswochenende voll im Zeichen der Weihnachtsbäckerei steht.
Das heißt, dass im Vorfeld schon ausgiebig über die unbedingt zu machenden Kekse diskutiert wird (ja, da wollen dann sogar die Männer mitreden), aufwändige Excel-Tabellen mit Zutatenlisten ausgewertet werden und die kitschigsten Weihnachtslieder-CD's entstaubt werden.


Dieses Jahr ergab die Vorbereitungsphase, dass 20 verschiedene Kekse und Trüffeln gewünscht sind und drei Erwachsene und zwei Kinder zwei Tage Zeit haben, diese Backwünsche zu erfüllen.

Ihr denkt jetzt, dass 20 Sorten Weihnachsbäckerei viel sind? Nun ja, unser ewiger Rekord liegt bei 28 Keksen + diverser Trüffel. Den werden wir wohl auch nie wieder schlagen, denn er stammt noch aus Zeiten in denen meine Schwester kinderlos und ich noch Schülerin war.^^


Und weil ihr bestimmt gespannt seid, was man auf unserem Keksteller dieses Jahr findet, versuche ich mal die einzelnen Sorten aufzulisten:

Anisbögen
Baumkuchenwürfel
Butterkekse
Cappucino-Brezeln
Eierlikörkekse
Husarenkrapferl
Kinderkonfekt
Kokoskugeln
Kokosmakronen
Kokosstangen
Lebkuchen
Linzeraugen
Mascarinokugeln
Marzipanzuckerplätzchen
Nougatschiffchen
Punschtörtchen
Rumkugeln I
Rumkugeln II
Vanillekipferl
Wiener Knöpfe

(ein Dank der Excel-Tabelle *g*)

So sieht das Ganze (oder besser gesagt ein Teil davon) dann aus, wenn es während der Backarbeiten in der Sauna (natürlich ausgeschaltet^^) zwischen lagert...


Dieses Jahr hatten wir aber auch ganz fleißige Heferleins - meine beiden Nichten waren voll im Einsatz...

konzentriertes Mehlverteilen
Das erste selbst geformte Vanillekipferl meiner 2-jährigen Nichte

Den Abschluss der Backarbeiten zelebriert dann jährlich das ganz hoch offizielle Öffnen des Glases mit sauer eingelegten Heringen.
Denn nach zwei Tagen Süßigkeit ist das das allerschönste, das man sich vorstellen kann.


Übrigens:
Was sagt ihr zu meinen beiden neuen Errungenschaften - den Keksausstechern? Sind sie nicht genial... den Elch hab ich beim Weihnachtsshopping entdeckt und das kleine Teufelchen war vor einigen Tagen im meinem Adventskalender, den ich von einer ganz lieben Freundin bekommen habe. :o)


Nächste Woche gibt es dann wieder Torten von mir zu sehen - es stehen noch jede Menge Projekte an bevor das Christkind kommt. 

Süße Grüße aus der Weihnachtsbackstube!

Kommentare:

  1. Ich liebe Dein Teufelchen!!!! Das ist soooo genial. Ich habe meinen Backmarathon schon hinter mir mit 11 Sorten (dafür aber ganz alleine gemacht). Das waren auch schon mal mehr - aber mehr ging in diesem Jahr einfach nicht, da "zwischendurch" immer wieder Torten anstanden/anstehen (am Freitag gleich 3...). Aber für uns reichen auch 11 Sorten. ;-)

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  2. Früh übt sich wer ein Meister werden will.

    Irgendwie bin ich froh, dass das Wochenende vorbei ist.
    Jetzt geht es ans Essen.

    Mäusezähnchen

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    1. Da schreibst du richtig.
      "Früh übt sich wer ein Meister werden will"
      Unsere Künstlerin hat auch im Kleinkindesalter angefangen zu Backen.
      Was daraus wurde, können wir ja auf diesen herrlichgestalteten Seiten sehen.
      Werden sehen was die Zukunft so bringt.
      Die Mädels nehmen die Tante als Vorbild und werden
      motiviert.
      Eure
      A dabei

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